¶ Cannes
ir kommen nur schwer aus dem Bett und haben schlecht geschlafen, warum auch immer. Darum sind wir heute auch etwas später mit dem Frühstück dran, aber egal, wir haben ja keine Eile. Gegen 9.30 Uhr radeln wir los zum Bahnhof Biot, heute geht es jedoch mal in die andere Richtung als sonst, denn wir wollen nach Cannes. Wie üblich kaufen wir die Tickets direkt am Automaten, heute sind wir auch alleine und es geht mittlerweile wirklich flott, wenn man das System kennt. Mit dem Zug sind es nur 3 Stationen bis Cannes, es dauert keine Viertelstunde, bis wir unser Ziel erreicht haben. Die Sonne lacht und es ist ordentlich was los. Überraschenderweise haben auch einige Geschäfte geöffnet, obwohl Sonntag ist. Wir laufen vom Bahnhof einfach los geradeaus Richtung Strand. Wir haben nichts Bestimmtes vor und wollen einfach mal eine Runde durch die Stadt bummeln. Denn ehrlichgesagt fehlt uns ein bisschen die Motivation –das ist jetzt die dritte „Mondäne“ Stadt in drei Tagen, und irgendwie reicht es dann doch langsam. Am Strand halten wir uns rechts und laufen zum „Palais des Festivals et des Congrès“, dort wird gerade für die Filmfestspiele in drei Wochen aufgebaut. Die Menschen stehen in Schlangen an um mich sich gegenseitig auf dem „roten Teppich“ bzw. vor dem Schild Cannes zu photographieren. Das ist es uns jedoch echt nicht wert, und wir machen aus der Distanz ein paar Bilder. Weiter geht es nun an der Uferpromenade, und zwar laufen wir jetzt den gesamten Boulevard de la Croisette entlang. An der Promenade führen alle paar Meter Treppen runter zum Strand, aber der gesamte Bereich ist bewirtschaftet. Das heisst man muss entweder in einem der Restaurants essen oder sich eine (zugegebenermaßen sehr komfortable) Liege mieten. Das günstigste Gericht beginnt üblicherweise bei knapp unter 50 € und eine Liege ist für den Tag durchaus im dreistelligen Bereich. Unglaublich! Ungefähr bei zwei drittel der Strecke kapern wir uns zwei der überall kostenlos rumstehenden blauen Stühle und setzen uns auf die Promenade. Diese Stühle gibt es auch in Nizza (ebenfalls in blau) oder in grün in Paris in den Tuilerien. Sie sind extra schwer damit der Wind sie nicht umwerfen kann. Wenn man überlegt, was man wenige Meter weiter am Strand zahlen muss, ist es erstaunlich, dass die Stadtverwaltung seit fast 100 Jahren diese Stühle pflegt und die gesamte Promenade damit gratis für alle Gäste und Einheimischen bestückt. Direkt hinter uns ist ein kleiner Kiosk, der Espresso kostet hier 1,60 € - kaum zu glauben. Aus dem Pappbecher, aber heiss und aus einer richtigen italienischen Espressomaschine, sehr lecker. Wir bleiben noch eine Weile sitzen, und schauen zu wie ab und zu ein Hubschrauber am Quai du Large landet. Dort starten/landen sowohl Rundflüge als auch Transfer Flüge zu dem Flughafen Nizza und nach Monaco. Dann laufen wir weiter zum Yachthafen und schauen uns ein paar schicke Yachten an, aber da spielt die Reisekasse nicht mit. Weiter geht es in die Altstadt, und mittlerweile haben fast alle Geschäfte geöffnet. Wir bummeln durch die Gassen, schauen ab und zu mal in einen Laden, aber bis auf zwei Ansichtskarten kaufen wir nichts. Dann kommen wir zur Allées de la Liberté Charles de Gaulle, dort findet ein großer Antiquitäten- und Trödelmarkt statt. Wir bummeln die Stände entlang, immer rechts haltend damit man auch alle Stände sieht. Dann setzen wir uns noch ein bisschen an den Quai vom alten Hafenbecken. Eigentlich wollen wir mit dem Boot zu den Îles de Lérins fahren, aber das macht gar keinen Sinn. Wir sind in der Vorsaison, und sowohl das Museum als auch die Festung sind noch geschlossen. Und nur um ein bisschen Spazieren zu gehen brauchen wir keine 40 € für ein paar Minuten Fährfahrt auszugeben. Langsam bummeln wir durch die Altstadt zurück, und machen noch eine kurze Pause. Wir haben ein kleines Café entdeckt, und wollen noch einen Abschiedsespresso trinken, hier sind die Preise ja doch deutlich humaner als in Monaco oder Nizza, sofern man nicht an der Promenade ist. Wie immer zahlen wir bar und fragen nach schönen 2 Eurostücken, aber leider hat das Café so gut wie kein Wechselgeld. Egal, wir sitzen in der Sonne und schauen noch ein bisschen dem Trubel zu, als die Bedienung plötzlich nach nebenan ins Fischgeschäft flitzt, hektisch zu uns zeigt, redet und plötzlich wieder zu uns kommt. Strahlend legt sie uns zwei 2-Euro Stücke auf den Tisch, die sie aus dem Fischgeschäft bekommen hat. Monaco und Jaques Chrirac, wie nett ist das denn! Wir bedanken uns sehr herzlich, sie freut sich und wir freuen uns auch! Nun geht es los Richtung Bahnhof, kurz vorher kommen wir noch an einem Supermarkt vorbei. Dort kaufen wir noch ein bevor wir dann zum Bahnhof gehen. Wir haben wieder mal Glück und müssen nur gute 10 Minuten warten, dann sitzen wir im Zug, der uns in 14 Minuten nach Biot bringt. Noch 5 Minuten radeln und wir sind „dahoam“. Wir haben neue Nachbarn bekommen, denen Peter erst einmal mit einem Adapter zum Wasser befüllen aushilft. Dann gibt es einen netten Klönschnack, bevor es dann an die Arbeit geht. Fahrräder hinten drauf, Markise rein, Teppich, Tisch und Stühle rein, Wasser auffüllen etc. In der Zwischenzeit sauge ich Tatzel einmal durch, schlage die Teppiche aus, putze Bad und Küche, denn gerade auf so engem Raum muss alles an seinem Platz und sauber sein. Dann gehen wir duschen und während ich schon tippe versucht sich Peter an der Planung der kommenden Tage. Das wird nicht einfach, denn die kommenden drei Tage soll es in ganz Frankreich stürmen, gewittern und vor allem Starkregen geben. Mal schaun wie wir nun weiter machen, wir sind noch etwas ratlos.
eowynrohan am 03. Mai 2026
¶ Nizza
Wir haben von gestern noch zwei Schokoladen Croissants, das reicht zum Frühstücken. Nach Nizza nehmen wir dann doch den großen Rucksack mit. Zum einen wollen wir eventuell noch Lebensmittel einkaufen, ausserdem starte ich heute mit Pullover, den kann ich dann bei Bedarf in den Rucksack packen. Weiterhin wandert natürlich etwas zu essen und trinken in den Rucksack und Sonnencreme, und für jeden eine Kappe. Denn es verspricht später sehr sonnig zu werden. Wir schwingen uns auf die Räder, wie gehabt sind es nur 5 Minuten bis zum Bahnhof Biot. Während Peter die Räder anschließt, stelle ich mich schon mal am Ticketautomat an. Da ist die Hölle los, und wenn man als Ausländer das erste Mal am Automat steht kann man auch schon verzweifeln. Peter überlegt schon das Ticket online zu buchen (allerdings muss man dann direkt einen Zug angeben), am Automaten bekommt man automatisch ein Tagesticket. Aber dann hat es das Ehepaar vor uns doch noch geschafft, und ruckzuck buchen wir unser Ticket nach Nizza. Nizza hat drei große Bahnhöfe, den am Flughafen, Nice Ville ( da wollen wir hin) und Nice Riquier. Planmäßig nach 21 Minuten erreichen wir den wunderschönen Bahnhof in der Innenstadt. Die Sonne lacht und es ist richtig viel los - kein Wunder, wir haben ja Samstag. Wir laufen los und lassen uns von der Menge treiben. Nizza ist auf jeden Fall lauter als Monaco – und dreckiger ist es auch, aber es hat auch einen ganz eigenen Charme. Wir schlendern gemütlich vorbei an der Basilika Notre Dame auf der Avenue Jean Médecin bis zum Place Masséna, dort befindet sich ein toller Brunnen mit einer Statue des Apollo. Bis hierhin haben wir schon jede Menge Photos gemacht, und es werden noch viele dazukommen. Peter navigiert uns als erstes zum Cours Saleya, das ist einer der berühmtesten Märkte an der Côte d’Azur. Ein Teil wird durch den Blumenmarkt belegt, es duftet und leuchtet in allen Farben. Und da es in Frankreich üblich ist sich zum 1. Mai Maiglöckchen zu schenken (auch wenn heute bereits der zweite Mai ist) sieht man überall Menschen, die Maiglöckchen kaufen oder geschenkt bekommen. Abgesehen von Blumen bieten die Marktstände alles, was man so auf Märkten bekommen kann: Obst, Gemüse, Wurst, Käse, Fisch, Souvenirs, Lavendel, Seifen und natürlich auch Austern. Das ist doch mal was anderes als eine Leberkäs-Semmel auf dem Viktualienmarkt. Man kann sich die Austern selbst aussuchen, dazu gibt es frische Zitrone. Lecker, und sicherlich gesünder als Pommes Mayo. Weiter geht es nun auf den großen Hügel der den Strand vom Yachthafen trennt. Wir erklimmen unzählige Stufen, aber der Blick über Nizza und das Meer ist es wert. Auch den Flughafen sieht man von hier wunderbar, mit Start- und Landebahn direkt am Wasser. Peter macht ein tolles Photo von einer landenden Maschine. Anschliessend laufen wir eine Runde durch den riesigen Park. Obwohl richtig viel los ist verlaufen sich die Menschenmassen, denn es gibt unzählige Wege, führen kleine Treppe auf und ab, gabelt sich der Weg oder es geht es zu einem weiteren Türmchen. Leider übersehen wir dabei tatsächlich eine tolle Sehenswürdigkeit, aber dazu später mehr. Selbst eine ganze Hochzeitsgesellschaft hat sich hier für Aufnahmen getroffen, es ist aber auch wirklich schön hier oben. Nun machen wir uns an der anderen Seite langsam an den Abstieg. Unten angekommen laufen wir einmal um das komplette Hafenbecken. Hier liegen Yachten und kleine Fischerboote alle friedlich nebeneinander. Die Yachten sind nicht ganz so riesig und protzig wie in Monaco, dafür sind die Fischerboote hübsch anzusehen, die alle bunt angemalt sind. Ganz am Ende ist noch die Eglise Notre Dame de Port, die kleine Kirche des auch als Port Lympia bekannten Hafens. Nun machen wir uns auf den Weg in die Altstadt von Nizza. Dort kommen wir an einer winzigen Bäckerei vorbei. Wir kaufen für das Abendessen ein Brot, und bestellen uns jeder noch einen Espresso (1,60 €). Als ich erzähle, dass ich Euro-Münzen sammel, durchsucht er seine ganze Kasse. Einmal den schiefen Eiffelturm, Monaco ( 2 €) und noch eine Münze die ich nicht kenne kann ich eintauschen – wie schön! Wir gehen gerade da flitzt er nochmal hinterher und drückt uns noch ein 1 Euro Stück aus Monaco in die Hand, und weigert sich dass wir ihm das bezahlen. Wir bedanken uns in unserem besten französisch und laufen weiter. Nun geht es weiter durch die Altstadt, die engen Gassen rauf und runter. Es ist unglaublich viel los, alle Sprachen bunt durcheinander, aber auffällig viel russisch. Das gibt wieder ein dickes Photobuch bei den vielen Selfies und Photos der tollen Gebäude, die wir heute gemacht haben. Irgendwann sehen wir ganz hoch oben einen Wasserfall, verflixt der ist auf dem Hügel auf dem wir heute mittag waren, da laufen wir jetzt nicht nochmal hoch. Ein Photo von unten muss reichen. Wir laufen weiter durch die Gassen, und irgendwann gibt es nochmal eine Pause in einem Café, bevor wir uns wieder auf den Weg zum Bahnhof machen. Um kurz nach 18 Uhr nehmen wir den Zug zurück, und sind dann vor 19 Uhr zurück am Womo. Nun reicht es auch für heute, aber schön war es!
eowynrohan am 02. Mai 2026
¶ Monaco
Der Tag startet sonnig und mit einem gemütlichen Frühstück. Auch hier können wir – wie auf fast jedem Campingplatz in Frankreich – am Vorabend Croissants, Brioche oder Baguette vorbestellen. Da es heute ja zu den Reichen und Schönen geht, hab ich eine helle Jeans angezogen und trage dazu eine schöne gemusterte Bluse, Peter hat sich für eine dunkelgrüne Hose und ein schickes schwarzes Polo-Shirt entschieden. Nach dem Frühstück cremen wir uns noch gut ein, und dann schwingen wir uns auf die Fahrräder. Nach 5 Minuten erreichen wir den Bahnhof von Biot. Dort schliessen wir die Räder an und kaufen am Automat unser Ticket- 39,20 € für uns beide nach Monaco und Retour. Der Zug ist doppelstöckig, schon recht gut gefüllt aber wir bekommen trotzdem noch zwei schöne Plätze nebeneinander auf der Seite zum Landesinnern. Am Flughafen Nizza können wir auf die Seite Richtung Küste wechseln. Ab hier wird es nun auch wirklich voll. Die Fahrt verläuft durch Tunnel, zwischen hohen Schallschutzmauern aber manchmal auch direkt an der Küste lang. Das Wasser ist für Mittelmeer ganz schön aufgepeitscht, zum Baden lädt es nicht gerade ein. Der Rest der Fahrt (insgesamt fahren wir nur 47 Minuten) verläuft unauffällig. In Monaco kommen wir unten in einem Tunnel an, eine lange Rolltreppe bringt uns eine Etage höher. Dort kann man auf eine Terrasse gehen, aber nicht weiter, da die Strasse davor für Fußgänger abgesperrt ist. Wie wir später feststellen, ist aktuell halb Monaco gesperrt, denn zwischen Ende April und Anfang Juni finden nacheinander drei große Rennen statt: Der Grand Prix Historique, der Monaco E-Prix und die Formel Eins. In der ganzen Stadt sind Gehwege gesperrt, Strassen umgeleitet und riesige Tribünen aufgebaut. Da wir auf dieser Ebene nicht weiterkommen, fahren wir mit den Aufzügen ganz noch oben und kommen zur Bahnhofshalle. Von hier haben wir bereits einen tollen Blick über die Stadt. Leider hat das Touristoffice geschlossen . auch hier ist Feiertag. Also starten wir Google um uns zu orientieren, und stellenganz perplex fest dass wir schlecht vorbereitet sind, denn Monaco gehört in die sogenannte Ländergruppe zwei, das heisst wir haben kein Internet. Also wir könnten einen Datenpass kaufen, aber dazu haben wir keine Lust. Wir laufen erst einmal zum Casino, das ist ausgeschildert, der Weg führt durch einen kleinen botanischen Garten. Auf dem Casinovorplatz ist richtig was los – und ich bin so abgelenkt, dass ich die kleine Stufe übersehe und (mal wieder) richtig auf die Nase falle, bzw. mal wieder auf Knie und Ellbogen. Zum Glück ist nichts passiert, es blutet nix und am schlimmsten ist der Schreck. Aber binnen Sekunden kommt ein Polizist angelaufen und fragt energisch nach ob wirklich alles ok ist und wir Hilfe brauchen. Aber nein, alles gut, nix passiert. Wir gehen zum Casino, wo Sportwagen und SUV’S der Nobelmarken sich ein Stelldichein geben. Nach einer kurzen Taschenkontrolle dürfen wir auch in die Vorräume des Casinos. Der Eintritt in den Spielbereich von 20 € / Kopf ist uns zuviel, da schaun wir uns lieber nochmal in der wunderschönen Vorhalle um. Gerne würden wir jetzt einen Espresso trinken, aber im Café des Casinos wollen die 6 €. Also gehen wir wieder raus. Das Café hier draussen sieht auch toll aus, ist sicherlich günstiger als drin im Casino und es wird gerade ein schöner Tisch frei. Tja, hätten wir mal besser gefragt. Auf die Idee, dass hier ein Espresso satte 8 € kostet, sind wir nicht gekommen… Aber aus Schaden wird man klug, das war dann vermutlich der teuerste Espresso in unserem Leben, und in Zukunft werden wir immer erst mal schauen. Immerhin war er heiss und gut – und echt teuer!!! Weiter geht es nun, und wir laufen nun Teile des Parcous der Grand-Prix Strecke. Da bereits alles aufgebaut ist, hat man fast das Gefühl dabei zu sein, denn gefühlt jedes dritte Auto hier ist getunt und röhrt wild rum. Krass ist es, als wir durch den Casino Tunnel laufen, denn jeder Pseudo Rennfahrer meint er muss hier mal richtig Gas geben, selbst ein Fahrer mit seinem alten Peugeot. Zwischen Gehweg und Strecke gibt es dicke Leitplanken, die tief im Boden verankert sind, und nach oben hin ist noch alles mit dicken Stahlnetzen abgespannt. Irgendwann werden auch wir Fusslahm und hungrig. Wir entdecken ein tolles Restaurant, und wagen es einfach mal. Richtig doll hungrig sind wir eigentlich gar nicht, aber der Tag ist bereits lang. Wir bekommen einen traumhaft schönen Platz oben auf einer Terrasse mit Blick direkt auf den Yachthafen und die Rennstrecke. Zum Essen bestellen wir uns eine Flasche Wasser und eine Portion Carpaccio zum Teilen. Dieser Wunsch erregt auch keineswegs ein Stirnrunzeln, sondern wir bekommen sofort jeder einen Teller und Besteck und vorneweg wird ein toller Brotkorb mit einem wirklich guten Olivenöl und groben Salz gereicht. Zu dem Carpaccio gibt es eine große Portion frischer Pommes frites (mit Schale, richtig gut!) und nochmal für jeden einen Brotkorb. Das Essen kosten 24 €, und das ist für die Qualität und Menge wirklich prima. Nach dieser Pause haben wir wieder Kraft, um weiter Monaco zu erkunden. Es geht auf und ab und hin und her, dann noch durch die Boxengasse, vorbei an der bekannten Schwimmbadkurve und langsam dann wieder Richtung Bahnhof. Da kommen wir noch an einer Eisdiele vorbei – 5 € für zwei große Kugeln. Das ist ok, denn das sieht richtig gut aus. Also mal schaun ob wir nachher noch Abendessen brauchen. Der Tag war nicht nur interessant, sondern auch lecker. Aber als Fazit stellen wir fest – wir sind doch eher die „Naturburschen“. Stadt ist mal ganz nett, aber eine Wanderung allein in der Wildnis ist eher unser Ding. Trotzdem hat es auf jeden Fall gelohnt, und wir nehmen nun die Rolltreppen hoch zum Bahnhof. Wir haben Glück, der Zug nach Biot ist gerade abfahrbereit. Wir steigen noch schnell ein, und nach 2 Minuten rollt er auch schon in den Tunnel Richtung Frankreich. Eine Dreiviertelstunde später erreichen wir Biot, und nach 5 Minuten radeln sind wir am Womo. Als erstes geht es zum Schwimmen, solange der Pool noch auf hat. Dann duschen wir und kramen ein bisschen am Womo rum. Peter muss nochmal die Jalousie am Dachfenster reparieren, die ist (vermutlich durch die Sonneneinstrahlung) wieder ausgerissen. Dann rufen wir Mama an und berichten. Und nun müssen wir noch für den morgigen Tag planen: Cannes oder Nizza – eine schwere Frage…
eowynrohan am 01. Mai 2026